Frankreich Individuell

Loire derSchlösser

Acht Tage zwischen Fluss und Fassade. Wir führen euch zu den Schlössern, die nicht in jedem Reiseführer stehen, und öffnen Gärten, die nur unsere Gäste betreten. Abends gehört der Innenhof euch allein.

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Schloss Chenonceau am frühen Morgen — wenn die Loire noch den Ton angibt.

Die Reise auf einen Blick

Was euch erwartet

Individuell geplant, in eurem Rhythmus — mit genug Zeit für die leisen Momente zwischen den Mauern.

Region

Loiretal

Dauer

8 Tage

Preis

ab 2.240 € pro Person

Ankommen, wo der Fluss die Richtung wechselt

Die Loire ist nicht laut. Sie windet sich an Wehrgängen und Weiden vorbei, als hätte sie alle Zeit der Welt. Genau so beginnt eure Reise: ohne Eile, in einem kleinen Ort zwischen Amboise und Blois, wo abends die Mauern des Schlosses im Fluss spiegeln und die Straßen schnell leise werden.

Wir haben für euch eine Unterkunft gewählt, die kein Hotel im klassischen Sinn ist — eine ehemalige Remise am Ortsrand, mit Blick auf eine Kastanienallee und einem Frühstück, das aus dem Garten der Gastgeber kommt.

Schlösser ohne Kitsch

Am zweiten Tag geht es nach Chenonceau, aber nicht zur Öffnungszeit. Wir kommen am späten Nachmittag, wenn die Reisebusse fort sind und das Licht schräg durch die Galerie über dem Cher fällt. Ihr habt Zeit, euch die Küchen der Katharina von Medici anzusehen, ohne dass jemand drängt.

Dann der Unterschied zu jeder Katalogreise: Château de Villandry besuchen wir an einem Abend, an dem die Gärten offiziell längst geschlossen sind. Unsere Gastgeberin vor Ort kennt den Gärtner, der uns durch die stillen Beete führt und erklärt, warum der Kohl hier in geometrischen Mustern wächst — und was das mit der Renaissance zu tun hat.

Zwischen Weinbergen und Weingütern

Ein Tag gehört nicht den Schlössern, sondern dem, was die Loire trägt: Wein. Ihr besucht ein kleines Weingut bei Vouvray, das nur auf Anfrage öffnet. Der Winzer führt euch durch seinen Kreidekeller, dessen Wände seit dem 16. Jahrhundert nicht mehr verputzt wurden, und schenkt am Ende einen Chenin Blanc aus, den es nirgendwo zu kaufen gibt — außer bei ihm.

Mittags esst ihr in einem Dorf, dessen Name nicht in der Karte steht: ein einfaches Bistro mit rot-weiß karierten Tischen und einer Wirtin, die für euch ein Menü aus dem kocht, was der Markt am Morgen hergab.

Die leeren Innenhöfe

Der Satz, mit dem wir diese Reise oft zusammenfassen: „Abends durch leere Innenhöfe spazieren.“ Gemeint ist nicht nur ein romantisches Bild. Es ist ein Versprechen. Nach den Besichtigungszeiten, wenn die Höfe der großen Schlösser verlassen sind, gibt es Wege, die nur wenige kennen.

In Chambord etwa wartet nach Sonnenuntergang niemand mehr am Doppelwendeltreppenhaus. Doch der Wächter, den wir seit Jahren kennen, öffnet für unsere Gäste noch einmal das Tor — zehn Minuten, in denen ihr allein durch die steinernen Windungen geht, ohne Stimmen, ohne Blitzlicht, nur das Echo eurer Schritte.

Die ausgefallene Geschichte

Der verborgene Garten von Château de Beauregard

Nicht weit von Blois liegt ein Schloss, das die meisten Besucher links liegen lassen. Beauregard ist berühmt für seine Porträtgalerie, aber was kaum jemand kennt: Hinter dem Park beginnt ein verwilderter Wandelgang, der im 19. Jahrhundert als „Jardin des Ombres“ angelegt wurde — ein Garten der Schatten, in dem Hecken wie Kulissen stehen und steinerne Bänke von Efeu überwuchert sind.

Vor einigen Jahren lernte unsere Gründerin Anne Berger dort zufällig den Urenkel des letzten Gärtners kennen, einen Mann namens Émile, der heute in einem Nebengebäude wohnt und den Garten in seiner Freizeit langsam freischneidet. Er besitzt keine Internetseite, keine Führungen, keinen Eintrittspreis. Aber er liebt es, wenn jemand sich für die alten Bäume interessiert.

Für unsere Gäste öffnet Émile das schmiedeeiserne Tor am Ende des Parks. Er zeigt, welche Eibe noch aus der Zeit der ersten Anlage stammt, wo im Herbst die Eberesche leuchtet und warum der kleine Brunnen in der Mitte nie funktioniert hat — obwohl er aus einem Stein gehauen wurde, der älter ist als das Schloss selbst. Es ist einer jener Orte, die kein Reiseführer nennt, weil sie nicht vermarktet werden. Genau deshalb fahren wir seit Jahren mit unseren Gästen dorthin.

Unterwegs an der Loire

Die Orte dieser Reise

Drei Szenen, die wir für euch auf dieser Reise einplanen — ohne Gedränge, ohne Abkürzung.

Abendstimmung am Flussufer bei Chaumont-sur-Loire.
Der Kreidekeller des Winzers bei Vouvray — still und kühl seit Jahrhunderten.
Der verborgene Garten von Beauregard, den kaum jemand kennt.

Bereit für die Loire

Acht Tage, die nach Fluss und altem Stein klingen.

Erzählt uns, wann ihr fahren wollt und was euch wichtig ist — wir melden uns persönlich und planen den Rest. Unverbindlich, bis ihr bucht.

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