Frankreich Individuell

Champagneder Kreidekeller

Ein langes Wochenende in Reims, das nach Champagner duftet. Ihr besucht Winzer, die nur für unsere Gäste öffnen — und schlaft in einem Haus aus Kreide.

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Ein Herbstabend über den Weinbergen der Montagne de Reims — dort beginnt eure Reise.

Vier Tage im Nordosten

Es beginnt mit einem Geruch — feuchte Kreide, kalter Stein, und irgendwo dahinter der Hauch von Brioche.

Die Champagne ist eine Region der leisen Dramatik. Über den Weinbergen liegt morgens ein Nebel, der die Dörfer zu Inseln macht. Bei Épernay fährt die Straße schnurgerade an endlosen Rebreihen entlang, und in den Kellern unter Reims verliert man jedes Gefühl für Zeit.

Wir haben diese Reise gebaut, weil die Champagne für die meisten nur ein Zwischenstopp ist: eine schnelle Kellerbesichtigung, ein Glas, weiter. Aber wer einmal mit einem Winzer durch seine eigenen Kreidestollen gegangen ist, versteht, warum dieser Ort seit Jahrhunderten Menschen in seinen Bann zieht. Die Reise ist kurz, aber tief — und sehr persönlich.

So fühlt es sich an

Der Weg durch den Kreidekeller

Ein Wochenende wie ein langsames Ausatmen — zwischen Reben, Dörfern und langen Abenden.

Freitag: Ankommen in Reims

Ihr kommt am späten Nachmittag an und bezieht euer Quartier: ein kleines Haus aus hellem Kalkstein, das einmal einem Kellermeister gehörte. Die Wände sind dick, die Fenster tief, und im Garten steht ein alter Nussbaum.

Am Abend spazieren wir gemeinsam zur Kathedrale, wenn das letzte Licht auf den Westfassaden liegt. Danach essen wir in einer Brasserie, in der die Karte seit zwanzig Jahren kaum gewechselt hat — weil niemand es wagt, an der besten Zwiebelsuppe der Stadt etwas zu ändern.

Samstag: Unter der Stadt

Der Morgen beginnt in einem Weiler südlich von Reims. Der Winzer, den wir besuchen, öffnet seine Tore nur für Gäste von Frankreich Individuell. Er führt euch durch den Hof, vorbei an alten Pressen, und dann hinunter: achtundzwanzig Stufen in die Kreide.

Dort unten lagern Flaschen aus drei Generationen. Es riecht nach feuchtem Stein und einem Wein, der Zeit braucht. Nach der Verkostung geht es weiter durch die Weinberge der Montagne de Reims — kaum Verkehr, nur der Wind in den Blättern.

Sonntag: Leere Straßen, volle Gläser

Am Sonntag fahren wir nach Épernay, aber nicht zur großen Avenue. Wir kennen einen Produzenten, der in einem Hinterhof arbeitet, den man leicht übersieht. Seine Degustation findet in der Küche statt, mit Brot, Comté und Geschichten über Frost, Ernten und die Geduld, die dieser Beruf verlangt.

Der späte Nachmittag gehört euch. Vielleicht ein Spaziergang durch die Reben, vielleicht eine Stunde mit einem Buch im Innenhof. Am Abend wartet ein langes Essen — schlicht und genau richtig.

Die Champagne ist keine Gegend für schnelle Antworten —
sie ist ein Ort, an dem Zeit unter der Erde reift.

Deshalb ist diese Reise kurz im Kalender und lang in der Erinnerung.

Martin hat uns in einen Keller geführt, den es in keinem Buch gibt. Wir saßen auf Holzkisten, tranken aus Gläsern, die er von seinem Großvater geerbt hatte — und wollten nicht mehr gehen.
Julia & Sebastian · Champagne der Kreidekeller, Oktober 2026

Auf einen Blick

Die Reise im Überblick

Dauer

4 Tage / 3 Nächte

Preis

ab 1.210 € pro Person

Startpunkt

Reims, anreise auf eigene Faust

Bereit für den Keller?

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Schreibt uns, welches Wochenende euch passt — wir prüfen die Verfügbarkeit und melden uns persönlich.

Was dann passiert: Wir hören uns an, wie ihr reist — gemütlich oder früher Vogel, viel Keller oder lieber viel Landschaft. Dann heften wir euch an das nächste freie Wochenende, bei dem der Winzer Zeit für einen langen Besuch hat.

Diese Reise führen wir höchstens für zwei Paare gleichzeitig durch. Kleiner geht es nicht, persönlicher auch nicht.

Keine Weitergabe — nur eine Antwort von Vincent oder Anne.