Freitag: Ankommen in Reims
Ihr kommt am späten Nachmittag an und bezieht euer Quartier: ein kleines Haus aus hellem Kalkstein, das einmal einem Kellermeister gehörte. Die Wände sind dick, die Fenster tief, und im Garten steht ein alter Nussbaum.
Am Abend spazieren wir gemeinsam zur Kathedrale, wenn das letzte Licht auf den Westfassaden liegt. Danach essen wir in einer Brasserie, in der die Karte seit zwanzig Jahren kaum gewechselt hat — weil niemand es wagt, an der besten Zwiebelsuppe der Stadt etwas zu ändern.